www.mokume-saar.de - Blog
 
Schmuck-Unikate in japanischer Schmiedekunst
   

Ungewöhnlich breite Ringe mit einem ausgefallenen Muster

06/07/14

...so lautete der Auftrag. 


Die Kunden wünschten sich ihre Ringe ausschließlich mit Grautönen ohne eine zusätzliche Farbkomponente. So haben wir dieses besondere Trauringpaar aus hellem und dunklem Weißgold (das extra dunkle Weißgold ist eine Speziallegierung unserer Goldschmiede) und Silber geschmiedet.

Diesmal war durch die außergewöhnliche Breite der Ringe der Materialaufwand höher als normal: die Ringe waren nach der Fertigstellung mit mehr als 12 mm Breite doppelt so breit (und dadurch auch schwerer) wie üblich. Auch bei der Bearbeitung gab es einige Herausforderungen zu meistern, da sehr viel Material verformt und bearbeitet werden musste.

Hier haben wir eine kleine Auswahl von Bildern des Herstellungsprozesses zusammengestellt:


 
 
        

Los geht´s!

Die Edelmetall-Bleche, das Ausgangsmaterial für unsere Blöcke, sägen wir immer mit der Hand. Anschließend werden die Bleche gut gereinigt, aufeinander gestapelt und verschweißt. Für jedes Trauringpaar erstellen wir in der Regel so einen individuellen Block in den Lieblingsfarben. Dadurch enstehen - je nach Anordung und Weiterverarbeitung - immer wieder neue Trauringe mit einzigartigen Mustern. Auf diese Weise sind die Ringe garantiert immer Unikate!

Nach dem Schweißen in der offenen Flamme (unsere Spezialität!) wird der Block zu einer Stange ausgewalzt und geschmiedet.
Da Edelmetalle kalt bearbeitet werden, wird das Metall nach jedem Arbeitsschritt sorgfältig ausgeglüht.
Das eigentliche Muster entsteht anschließend durch das Tordieren der geschichteten Stange.

 

Für das fugenlose Schmieden - die Herstellung der Ringe komplett ohne Lötung - werden die beiden tordierten Stangen nun in der Mitte aufgesägt und vorsichtig aufgedornt. 

Spätestens jetzt kann man erahnen, dass hieraus einmal Ringe entstehen werden.


 
 
 

Jetzt beginnt der langwierige Prozess des Rundschmiedens: Schmieden - Glühen - Schmieden - Glühen - ...  Die ehemaligen Stangen werden zur Ringform geschmiedet.

Um auf die passenden Ringweiten zu kommen, werden die Ringe gestaucht. Auch das bedeutet ein abwechselndes Stauchen und Glühen, Feilen und Schmieden, bis die Ringe die richtigen Größen erreichen.


 
 
 

Fertig? 

Na ja, noch nicht ganz. Die Ringe wurden noch geätzt und natürlich durfte die ganz persönliche Handgravur nicht fehlen - individuell und in alter Handwerkskunst!

 

 

Permalink zu diesem Artikel:
http://mokume-saar.de/mgd.php?chronik_archiv=20140706-Breite_Ringe_ausgefallenes_Muster

 

Erstelldatum:
06.07.2014

Interne Referenz: [[chronik:20140706-Breite_Ringe_ausgefallenes_Muster;Ungewöhnlich breite Ringe mit einem ausgefallenen Muster]]

 

 

Andere Artikel, die Ihnen vielleicht gefallen könnten.

  • ´07. März 2021, Mokume Trauringe & Termin Shopping´

  • ´17. März 2020, Mokume Gane Trauringe in Zeiten von Corona´

  •  

     


     

    Empfehlen Sie uns weiter. Danke!
         

     

     

     

    Mokume Gane Manufaktur Markus Eckardt - GOLD & EDELSTEINDESIGN Juwelenfasser und Goldschmiedemeister, Restaurator im Gold- und Silberschmiedehandwerk

    Provinzialstraße 112, 66806 Ensdorf • Fon: +49 6831 - 8 01 91 • E-Mail: info@mokume-saar.de

    Goldschmiede Eckardt als Outlook Kontakt hinzufügen | Impressum | Datenschutz | Öffnungszeiten