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Schmuck-Unikate in japanischer Schmiedekunst
   
10. Mai 2017

Mokume Gane mit Guillochierung - Eine alte Handwerkstechnik trifft ungewöhnliche Handwerkskunst

 

 

Heute möchte ich Euch unsere neueste Schmuck-Idee vorstellen: Mokume Gane mit Guillochierung.

Habt Ihr schon einmal etwas von Guilloche oder guillochieren gehört?

Vielleicht ist Euch dieser Name kein Begriff - gesehen habt Ihr guillochierte Muster aber ganz bestimmt schon mal. Zum Beispiel auf den Deckeln von Taschenuhren oder auf den Zifferblättern exklusiver Uhren. Berühmt sind auch die beeindruckenden bunten Fabergé-Eier. Der Hofjuwelier des russischen Zaren Fabergé benutzte guillochierte Muster als Untergrund für das Emaille seiner exklusiven Kunstwerke.

Was genau ist denn jetzt Guilloche?

Das Gravieren von Guilloche-Mustern auf Metall wird als Guillochieren bezeichnet. Diese Handwerkskunst ist alt - seit dem 17. Jahrhundert wurden hierfür Guillochiermaschinen verwendet - Drehbänke, die auf diese Art der Gravur spezialisiert waren. Heute ist diese Graviertechnik beinahe ausgestorben. Diejenigen, die sie noch ausführen, arbeiten auch heute noch mit den alten Maschinen von anno dazumal.

Das Wort "Guilloche" selbst stammt aus dem Französischen und steht für sehr genau ausgeführte, verschlungene und sich regelmäßig wiederholende geometrische Linienzeichnungen.

Und genau diese geometrischen Linien waren es, die uns inspiriert haben. Genauer gesagt hatte Markus die Idee, diese alte Oberflächen-Verzierungs-Technik mit Mokume Gane zu kombinieren. Alte Gravur-Technik auf alter Schmiede-Technik sozusagen. Diese beiden Handwerkstechniken hat noch nie jemand zusammen gebracht, also war es an der Zeit, dass das mal jemand macht.

Für uns stand die spannende Frage im Vordergrund: Wird es gut aussehen? Wenn wir doch schon durch die Metallfarben und die Schmiedetechnik ein Muster sehen, ist es dann nicht zu viel, wenn wir dazu obendrauf noch eine Struktur zufügen?

Die Antwort ist: Ja, es sieht gut aus! Die regelmäßigen Linien der Guillochierung machen die Muster so richtig lebendig - es entsteht ein einzigartiger 3D-Effekt, teilweise sieht die Oberfläche so weich aus wie das Fell von einem Tier.

Geeignet ist das Guilloche übrigens nur für Flächen, die nicht zu stark beansprucht werden. Für Anhänger zum Beispiel, oder Ohrschmuck, Zifferblätter und sogar Ringe machen wir damit.

Mokume Gane meets Guilloche - diese Kombination von zwei alten Schmuck-Techniken ist einzigartig. Ich hoffe, Euch gefällt es genauso gut wie uns.

Seid also gespannt – da kommt bald noch mehr!

 

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Mokume Gane Manufaktur Markus Eckardt - GOLD & EDELSTEINDESIGN Juwelenfasser und Goldschmiedemeister, Restaurator im Gold- und Silberschmiedehandwerk

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