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Schmuck-Unikate in japanischer Schmiedekunst
   

Mokume Eheringe mit Inhalt. Eine Handgravur ist unvergleichlich.

Die Gravur ist ein wichtiges Thema, wenn es um Trauringe geht:  

Wenn Sie an die Ringe Ihrer Eltern und Großeltern denken: was ist dann das Wichtigste an diesen Ringen? Das Gold? Die Oberflächenstruktur? Oder etwa die Form? 
Nein. Denn das, was uns am Ende am Wichtigsten erscheint, ist die persönliche Gravur. Die Namen oder Initialien, das Datum der Hochzeit bergen die Erinnerung an diesen einen ganz besonderen Tag im Leben der Eltern oder Großeltern. 

Neben besonderen Schriften, Runen, Monogrammen oder auch mal einem individuellen Hochzeitslogo, ist eine Gravur in der eigenen Handschrift bei unseren Kunden ganz besonders beliebt. Dabei gilt: je charakteristischer die Schrift, desto persönlicher ist der Trauring. Es kommt also nicht darauf an, besonders schön zu schreiben. 
Vielleicht haben Sie ein gemeinsames Hobby, bei dem Sie sich damals kennen gelernt haben? Damals, auf dem Campingplatz? Wie wäre es dann, wenn Sie zum Beispiel einen kleinen Wohnwagen in Ihre Ringe gravieren lassen - als Symbol nur für Sie beide? Ideen gibt es viele, lassen Sie sich inspirieren!

Weil wir immer wieder gefragt werden, wie denn so eine Gravur eigentlich aussieht, gibt es unserer Bildergalerie zum Thema Handgravur: Handgravuren-Beispiele 

 

Die Trauringgravur
Erst durch die Gravur wird ein Ring auch für andere erkennbar zum Trauring.

Übrigens gravieren wir unsere Mokume Gane Trauringe immer mit einer Handgravur. Das ist eine uralte Handwerkskunst und passt dadurch ganz hervorragend zu Mokume Gane.

Ganz besonders beliebt ist bei unseren Kunden eine Handgravur in ihrer eigenen Handschrift:

 

    

Wie das funktioniert?

Eigentlich ganz einfach: um das Motiv zu übertragen, wird die Schrift zunächst mit Bleistift in die Ringe gezeichnet (dazu braucht man nur ein gutes Auge und eine ruhige Hand... aber nach mehr als 20 Jahren Berufserfahrung ist das kein Problem :-)  )

Dann werden die Motive mit dem Handwerkszeug des Graveurs, den Sticheln, ins Metall geschnitten. Das geschieht rein mechanisch. Altes Handwerk - im wahrsten Sinne des Wortes eben.

 


Was genau ist eigentlich eine Handgravur? 

 
 
 
 

 

Technisch gesehen ist das Gravieren eine spanabhebende Technik. Mit seinem Werkzeug, dem Stichel, schneidet der Graveur Späne aus dem Metall. Dies ergibt, je nach Form des Stichels, unterschiedlich ausgeprägte und geformte Linien, die durch ihre Tiefe Jahrzehnte lang sichtbar bleiben. 

Bei einer "Maschinengravur" dagegen, wie sie üblicherweise von einem Juwelier oder Goldschmied ausgeführt wird, werden die Buchstaben in einer Schablone geführt und der gewünschte Text durch einen Diamanten in das Edelmetall übertragen. Da bei dieser Methode das Metall nicht abgetragen, sondern lediglich auf die Seite gedrängt wird, sind diese Linien sehr oberflächlich und nicht besonders lange haltbar. 

Eine "Lasergravur" ist eigentlich keine Gravur: beim Lasern wird das Metall so stark erhitzt, dass es quasi verdampft. Hiermit ist es zwar möglich, sehr feine und dünne Linien ist Metall zu übertragen, diese sind aber recht oberflächlich und werden ebenfalls nicht so lange halten wie eine echte Handgravur.  

Heute ist der Berufszweig des Handgraveurs, übrigens ein Ausbildungsberuf mit 3,5 Jahren Lehrzeit, sehr selten geworden. Auch heute noch arbeitet der Handgraveur mit den selben Werkzeugen wie im Mittelalter zu Zeiten Albrecht Dürers, der dieses Kunsthandwerk im 14. Jahrhundert durch seine einzigartigen Kupferstiche zu einer Blütezeit brachte. Neben der zeichnerischen Begabung gehört zu dieser Tätigkeit ein gutes Gefühl für Formen und Schriften.

 

 
 
 


 

 

Mokume Gane Manufaktur Markus Eckardt - GOLD & EDELSTEINDESIGN Juwelenfasser und Goldschmiedemeister, Restaurator im Gold- und Silberschmiedehandwerk

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