25 Jahre Selbständigkeit in Sachen Schmuck: da kommt schon einiges zusammen! Im Laufe der Jahre hat sich unser Stil naturgemäß verändert, aber unsere Schmuckstücke sind noch immer zeitlos. Heute schmieden wir fast ausnahmslos Mokume Gane. Dennoch ist es sicherlich interessant zu sehen, wie unser Schmuckdesign früher aussah.
Mit Brillanten und anderen Edelsteinen haben wir schon immer gern gearbeitet (denn Markus ist ja nicht nur Goldschmiedemeister, sondern auch Juwelenfasser, hier liegt die Liebe zu den Farbedelsteinen und Diamanten bereits mit in der Wiege). Daher haben wir viel Schmuck mit verschiedenen farbigen Edelsteinen, wie Citrin und Aquamarin, Rubin und Safir, Peridot und Opal (einer unserer Lieblingssteine), aber auch Exoten wie saarländischem Quarz gearbeitet. Daraus entwickelten sich später Kleinserien, wie unser "Feuerläufer", Sammelringe "Hotchpotch" und unser Ringstecksystem "Aladin", für das wir sogar ein Patent erhalten haben.
Diamanten, Brillanten und Rohdiamanten waren von Anfang an immer mit dabei. Vor 25 Jahren hat kaum ein Schmuckschaffender mit Rohdiamanten gearbeitet, hier waren wir schon damals unserer Zeit weit voraus.
Perlen mochten wir auch immer gern. Vom klassischen Perlcollier einmal abgesehen bieten die Juwelen des Meeres sehr viel mehr Möglichkeiten, besonderen Schmuck mit Ihnen zu gestalten. Es gibt sie in einer riesigen Auswahl an Farben, Formen und Größen - Perlen sind ein wunderbares Material für Unikatschmuck, weil jede Perle für sich ein Unikat ist.
Schmuck mit Handgravur war immer Bestandteil unserer Goldschmiede (zufällig bin ich ja Handgraveurin) - auch hier gibt es interessante Schmuckstücke im Rückblick. Da das Herstellen von Modellen aus Wachs zu den Aufgaben eines Graveurs gehört, haben wir auch auf diese Weise Schmuckstücke hergestellt. Hierfür wurde ein Wachsmodell "geschnitzt", das anschließend in Gold oder Silber gegossen und weiter zu Unikat-Schmuckstücken verarbeitet wurde.
Und hier ist sie: die
Verschiedene Unikate mit besonderen Diamanten und Brillanten, wie zum Beispiel ein Diamant im Blütenschliff oder klassische Ringe mit besonders ausgetüftelten Fassungen für die Brillanten. Besonders bemerkenswert sind die Diamant-Würfel in dem Platin-Collier unten rechts: damals waren Laser-Bohrungen noch nicht möglich, trotzdem sind die Würfel alle durchbohrt.
Besondere Unikate entstehen durch die Verzierung mit einer Handgravur. Wie zum Beispiel der Sternzeichen-Anhänger mit Skorpion, dessen Körper aus seinem Namen besteht. Oder die kleinen Häuschen-Ringe, deren Ziegel, Böden und Säulen Strich für Strich per Hand graviert wurden. Wie schon oben erwähnt haben wir vieles modelliert, zum Beispiel die Hand-Kettenverschlüsse, den Löwen-Anhänger (hier eine Detail-Aufnahme) oder Trauringe. 3D-Drucker gab es ja damals nicht.